Luzerner Sportpreis 2018 – klarer Sieg für Nadine Fähndrich

22. Februar 2019

Nadine Fähndrich (23) wurde am Mittwochabend durch die IG Sport Luzern als Luzerner Sportlerin des Jahres 2018 ausgezeichnet. Die Weltklasse-Langläuferin vom Skiclub Horw holte sich damit einen weiteren Titel nach ihrem Triumph vor zwei Jahren als Luzerner Nachwuchssportlerin 2016.

Die Wahl war der achtköpfigen Fach-Jury im Vorfeld der gestrigen Feier, welche durch die IG Sport Luzern im Auftrag des Kantons Luzern zum fünften Mal im Luzerner Kantonsratssaal durchgeführt wurde, auch schon schwerer gefallen. Trotz hochkarätiger Konkurrenz aus zehn verschiedenen Sportarten landete die Eigenthalerin dank ihren beeindruckenden Resultaten bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang und im Weltcup einen klaren Punktesieg. Dahinter aber blieb es spannend bis am Schluss: Livio Wenger, der Olympia-Vierte im Eisschnelllauf, wurde schliesslich Zweiter, knapp vor dem Sörenberger Spitzenschwinger Joël Wicki und Rollstuhlsportlerin Manuela Schär. In Vertretung des abwesenden Vorjahressiegers Marcel Hug überreichte Ruder-Olympiasieger Mario Gyr den Siegerpokal. Wegen ihrer WM-Teilnahme gleichentags im österreichischen Seefeld konnte Nadine Fähndrich ihn aber nicht persönlich entgegennehmen

Auch im Nachwuchs ging der Sieg an eine junge Frau. Die Meggerin Lisa Lötscher, 18-jährige Junioren-Weltmeisterin und EM-Zweite im Rudern, siegte ebenfalls deutlich vor dem Kunstturn-Talent Dominic Tamsel aus Malters und Skirennfahrer Joël Lütolf aus Sempach.

Der Anerkennungspreis 2018 ging an Max Plüss, dem Gründer von Spitzenleichtathletik Luzern. 31 Jahre lang hatte der 69-Jährige aus Meggen diesen Anlass als OK-Präsident organisiert. Ein beeindruckendes Lebenswerk als Sport-Funktionär, das von Regierungsrat Guido Graf bei der Preisübergabe entsprechend gewürdigt wurde.

Die Auszeichnung als Ehrenamtlicher des Jahres wurde von Kantonsrat Urs Dickerhof an Fredi Stalder verliehen. Der 62-jährige Krienser wurde verdientermassen für seinen vielfältigen und ehrenamtlichen Einsatz im Dienste des Sports ausgezeichnet. Ein Präventionspreis konnte gestern nicht vergeben werden, weil von den Vereinen und Verbänden keine Bewerbungen eingereicht worden waren.

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