Luzerner Sportpreisverleihung 2019 wird verschoben

29. Februar 2020

Nach einer erneuten Beurteilung der Situation betreffend den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) hat das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern gemeinsam mit der IG Sport Luzern als Veranstalterin entschieden, die Luzerner Sportpreisverleihung 2019 vom kommenden Mittwoch, 4. März 2020, zu verschieben. Diese Massnahme dient dem Schutz der anwesenden Sportlerinnen und Sportlern sowie den zahlreichen Gästen der Luzerner Sportpreisverleihung.

Nationale und kantonale Umsetzung

Der Bundesrat hat am Freitag, 28. Februar 2020, die Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) erlassen. Diese ist seit gestern 14 Uhr in Kraft und gilt bis zum 15. März 2020. Die getroffenen Massnahmen dienen dazu, die Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz zu verhindern oder einzudämmen. Bei der Umsetzung der Bundesvorgaben im Kanton Luzern gilt u.a. auch, dass alle Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung (Publikum oder Auftretende, die aus Risikogebieten im Ausland einreisen) abzusagen, was bei der Vergabe des Luzerner Sportpreises teilweise der Fall ist.

Das Gesundheits- und Sozialdepartement ist sich bewusst, dass diese Regelung eine Einschränkung darstellt und bittet die Betroffenen um Verständnis. Die Massnahme ist notwendig, um eine Weiterverbreitung von COVID-19 zu verhindern und den Schutz der öffentlichen Gesundheit zu gewährleisten. Bereits gestern Freitag erklärte Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf auf der Kantons-Homepage, dass der Schutz der Bevölkerung höchste Priorität für den Luzerner Regierungsrat geniesse.

Die IG Sport Luzern orientiert aktuell und sobald möglich über ein neues Austragungsdatum oder das weitere Vorgehen.

 

Medienmitteilung Verschiebung Sportpreisverleihung 2019

 

Weiterführende Links zum Thema >

Bundesrat verbietet grosse Veranstaltungen

Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)

Bundesverordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus: Umsetzung im Kanton Luzern

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