Nadine Fähndrich
(Eigenthal)

Langlauf

Sportlerin des Jahres 2018

Die Langläuferin Nadine Fähndrich (23) vom Skiclub Horw ist Luzerner Sportlerin des Jahres 2018.

Nominiert neben der Weltklasse-Athletin aus dem Eigenthal waren Joël Wicki (Schwingen) und der Eisschnelläufer Livio Wenger.

Der Titel «Luzerner Sportler/in des Jahres» ist die Auszeichnung für eine besondere Leistung (Titelgewinn an Schweizer Meisterschaften oder Spitzenergebnis an einem internationalen Grossanlass), die von einer im Kanton Luzern wohnhaften Sportlerin oder einem Sportler (einschliesslich dem Behindertensport) im entsprechenden Jahr erbracht worden ist.

Frühere Sportler/innen des Jahres

2017Marcel Hug (Rollstuhlsport)
2016Mario Gyr & Simon Schürch (Rudern)
2015Géraldine Ruckstuhl (Leichtathletik)
2014Joel Wicki (Schwingen)
2013Manuela Schär / Marcel Hug (Behinderten-Sport)

Lisa Lötscher
(Meggen)

Rudern

Nachwuchssportlerin des Jahres 2018

Als beste Nachwuchssportlerin wurde die international erfolgreiche Ruderin Lisa Lötscher vom See-Club Luzern ausgezeichnet. 

Die 18-jährige Junioren-Weltmeisterin und EM-Zweite war zusammen mit Dominic Tamsel (Kunstturnen) und dem Sempacher Skirennfahrer Joël Lütolf (2.v.l.) nominiert.

Der Titel «Luzerner Nachwuchssportler/in des Jahres» ist die Auszeichnung für eine besondere Leistung (Titelgewinn an Schweizer Meisterschaften oder Spitzenergebnis an einem internationalen Grossanlass im Junioren- oder Nachwuchsbereich), die von einer im Kanton Luzern wohnhaften Sportlerin oder einem Sportler (einschliesslich dem Behindertensport) im entsprechenden Jahr erbracht worden ist.

Frühere Nachwuchssportler/innen des Jahres:

2017Linus Bolzern (Kanu)
2016Nadine Fähndrich (Langlauf Ski nordisch)
2015Sandra Garibay und Fabio Gasser (Geräteturnen)
2014Géraldine Ruckstuhl (Leichtathletik)

Fredi Stalder
(Kriens)

Ehrenamtlicher des Jahres 2018

Die Auszeichnung Luzerner Ehrenamtlicher des Jahres 2018 geht an Fredi Stalder. Der 62-jährige Krienser wurde verdientermassen für seinen vielfältigen und ehrenamtlichen Einsatz im Dienste des Sports geehrt.

Nicht weniger eindrücklich präsentieren sich die Funktionärs-Karrieren der ebenfalls nominierten Heinz Grittner (See-Club Luzern) und von Heinz Schaffner (2.v.l.) vom Fechtclub Luzern.

Jeder Sportverband oder Sportverein aus dem Kanton Luzern kann der IG Sport Luzern langjährige und besonders verdienstvolle Funktionäre zu Wahl melden. Die detaillierten Kriterien für einen Wahlvorschlag sind dem auf dieser Seite anklickbaren Reglement und dem Anmeldeformular zu entnehmen.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Politik, Medien, Wirtschaft, Sportmedizin und Sport, wählt aus den eingegangenen Vorschlägen alljährlich drei ehrenamtliche Funktionäre aus, die mit einem speziellen Zertifikat ausgezeichnet werden.

Frührere Ehrenamtliches des Jahres

2017Albert Dossenbach (Wilisau)
2016Fredy Mollet (Leichtathletik)
2015Rita Brönnimann (Turnen)
2014Emanuel Willi (Fussball)

Max Plüss
(Meggen)

Leichtathletik

Anerkennungspreis des Jahres 2018

Der Anerkennungspreis 2018 geht an Max Plüss, dem Gründer von Spitzenleichtathletik Luzern. 31 Jahre lang hatte der 69-Jährige aus Meggen diesen Anlass als OK-Präsident organisiert. Ein beeindruckendes Lebenswerk als Sport-Funktionär, das von Regierungsrat Guido Graf bei der Preisübergabe entsprechend gewürdigt wurde.

Ebenfalls nominiert in dieser Sparte waren René Fischer (Rudern) und der die NLA Interclub Damenmannschaft des Tennis Club Sursee.

Der Anerkennungspreis wird alljährlich durch eine fachkundige Jury an Personen oder Gruppen vergeben, die sich seit vielen Jahren für den Luzerner Sport eingesetzt und markante Spuren hinterlassen haben. Gewertet werden von der Jury nicht in erster Linie sportliche Erfolge, sondern ein sportliches Lebens-Werk.

Frühere Anerkennungspreisträger

2017Kaspar Brunner (Leichtathletik)
2016Hansruedi Schorno (Leichtathletik)
2015Marcela Krinke Susmelj (Dressurreiten)
2014Fabienne Meyer (Bob)

TAISHO
(Kriens)

Karate 

und

FC Kickers
(Luzern)

Fussball

Präventionspreis 2018

Der Präventionspreis des Jahres 2018 wird mangels eingesandter und bekannter Projekte in diesem Jahr nicht vergeben.

Präventionspreis 2017

Der Präventionspreis 2017 geht gemeinsam an Karate TAISHO aus Kriens und an den FC Kickers Luzern, welche die Jury mit ihren erfolgreichen Spezialtrainings-Angeboten für Menschen mit Behinderung überzeugen konnten.

Für den Präventionspreis kann sich jeder Sportverein aus dem Kantons Luzern bewerben, der sich im Rahmen seiner Jugend- und Breitensportaktivitäten für die Suchtprävention und die Persönlichkeitsentwicklung, beziehungsweise die gesellschaftliche Integration von Jugendlichen einsetzt. Es sollen Projekte oder Aktionen prämiert werden, die zielgerichtet und wirkungsorientiert sind und die glaubhaft vermitteln können, dass sie nachhaltig verfolgt werden. Wichtige Kriterien sind: Alkohol- und Tabakprävention, Jugendschutz, Trainerausbildung. Öffentlichkeits- und Eltern-Arbeit, Intervention sowie Integration.

Frühere Preisträger:

2016SC Kriens
2015Midnight Sports Stadt Luzern (1.) / Karateschule Kimura Shukokai Luzern (2.)
2014Swiss Central Basket
2013Volley Luzern
2012Schwingclub Rothenburg
2011Unihockey Luzern
2010Fussballclub Horw
2009LU Town Highflyers
2008Hockey Club Luzern
2007BSV Rot-Weiss Sursee
2006Basketballschule Kriens

Verdienste / Sportpreise

Die IG SPORT LUZERN würdigt alljährlich besondere Verdienste im Bereich des Sports und vergibt im Auftrag des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kanton Luzern eine Gesamtpreissumme von CHF 20’000 für fünf Luzerner Sportpreis-Kategorien.

Sportler/in des Jahres    Nachwuchssportler/in des Jahres     Ehrenamtlichkeit des Jahres    Anerkennungspreis   Präventionspreis

Ehrenamtlichkeit

Sport ist wichtig für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Eine tragende Säule innerhalb des Schweizer Sportsystems ist der Vereinssport, der meist ehrenamtlich geführt wird. Die Anerkennung des Ehrenamtes soll deshalb in Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefördert werden. Als ein wichtiger Bestandteil dieser Förderung wird für die ehrenamtliche Tätigkeit nach bestimmten Kriterien ein Nachweis für Sportfunktionäre aus Verbänden und Vereinen geschaffen. Dieser Nachweis wird gestützt durch eine Trägerschaft, der Swiss Olympic, das Bundesamt für Sport BASPO, Benevol Schweiz, das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern, die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz und der Gewerbeverband des Kantons Luzern angehören.

Welche ehrenamtliche Tätigkeiten erhalten das Zertifikat?

Ehrenamtliche, die während mindestens vier Jahren regelmässig bzw. während rund 100 Arbeitsstunden pro Jahr verantwortungsvolle Funktionen oder Aufgaben in einem Schweizer Sportverband oder -verein ausgeübt haben, können das Zertifikat beantragen. In der Regel wird der ehrenamtliche Einsatz zu Spesenersatz-Konditionen geleistet (maximale Netto-Entschädigung CHF 2‘200.– pro Jahr). Der Antrag kann über maximal drei Funktionen gestellt werden.

Wer ist für die korrekten Angaben verantwortlich?

Anträge zur Zertifizierung können alle Sportverbände oder -vereine mit einem entsprechenden Formular an die IG Sport Luzern eingereicht werden.

An wen wird der Antrag gestellt?

Der Präsident oder Vizepräsident des Sportverbands und ein weiteres Vorstandsmitglied bestätigen mit ihrer Unterschrift die Richtigkeit der Angaben und das vorbildliche Verhalten der zur Zertifizierung vorgeschlagenen Person.

Wer entscheidet über die Vergabe?

Die IG Sport Luzern sorgt mit einer Jury für die Prüfung der Gesuche hinsichtlich Qualität und Inhalt. Sie sind berechtigt, den Verband oder Verein in diese Prüfung einzubeziehen. Weiter entscheidet dieses Gremium über die Vergabe und sorgt für die Unterzeichnung des Zertifikats durch den Regierungsrat und den Präsidenten des Dachverbands.