Marcel Hug
(Nottwil)

Rollstuhl-Sport

Sportler des Jahres 2017

Der dreifache Rollstuhl-Weltmeister Marcel Hug (32) ist Luzerner Sportler des Jahres 2017. 

Nominiert neben dem Ausnahmeathleten aus Nottwil waren Géraldine Ruckstuhl (Leichtathletik) und der Luzerner Ruderer Marcel Schmid.

Der Titel «Luzerner Sportler/in des Jahres» ist die Auszeichnung für eine besondere Leistung (Titelgewinn an Schweizer Meisterschaften oder Spitzenergebnis an einem internationalen Grossanlass), die von einer im Kanton Luzern wohnhaften Sportlerin oder einem Sportler (einschliesslich dem Behindertensport) im entsprechenden Jahr erbracht worden ist.

Frühere Sportler des Jahres

2016Mario Gyr & Simon Schürch (Rudern)
2015Géraldine Ruckstuhl (Leichtathletik)
2014Joel Wicki (Schwingen)
2013Manuela Schär / Marcel Hug (Behinderten-Sport)
2012Lara Dickenmann (Fussball)

Linus Bolzern
(Adligenswil)

Kanu

Nachwuchssportler des Jahres 2017

Der Wildwasser-Kanute Linus Bolzern ist als Luzerner Nachwuchssportler des Jahres geehrt worden.

Der erfolgreiche Adligenswiler konnte die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen, da er sich im Rahmen der Saisonvorbereitung im Trainingslager in Miami befindet. Mittels einer Audiobotschaft bedankte sich Bolzern für die grossartige Unterstützung und gab seiner Freude über die gewonnene Auszeichnung Ausdruck.

Weiter waren die aus Oberkirch stammende Handballerin Xenia Hodel und die Curlerin Selina Witschonke aus Sempach nominiert.

Der Titel «Luzerner Nachwuchssportler/in des Jahres» ist die Auszeichnung für eine besondere Leistung (Titelgewinn an Schweizer Meisterschaften oder Spitzenergebnis an einem internationalen Grossanlass im Junioren- oder Nachwuchsbereich), die von einer im Kanton Luzern wohnhaften Sportlerin oder einem Sportler (einschliesslich dem Behindertensport) im entsprechenden Jahr erbracht worden ist.

Frühere Nachwuchssportler/innen des Jahres:

2016Nadine Fähndrich (Langlauf Ski nordisch)
2015Sandra Garibay und Fabio Gasser (Geräteturnen)
2014Géraldine Ruckstuhl (Leichtathletik)

Albert Dossenbach
(Willisau)

Fussball

Ehrenamtlicher des Jahres 2017

Albert Dossenbach aus Willisau holte sich verdientermassen die Auszeichnung als Luzerner Ehrenamtlicher des Jahres 2017.

Die 80-jährige Fussball-Legende steht seit über 40 Jahren in verschiedenen Funktionen im Dienst des FC Willisau. Aktuell, und das schon seit Jahren, steht Albert Dossenbach als Platzwart im Einsatz.

Nicht weniger eindrücklich präsentieren sich die Funktionärs-Karrieren der ebenfalls nominierten Thomas Bucher (FC Hitzkirch) und des Rock’n’Roll Tänzers André Kretz aus Buchrain.

Jeder Sportverband oder Sportverein aus dem Kanton Luzern kann der IG Sport Luzern langjährige und besonders verdienstvolle Funktionäre zu Wahl melden. Die detaillierten Kriterien für einen Wahlvorschlag sind dem auf dieser Seite anklickbaren Reglement und dem Anmeldeformular zu entnehmen.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Politik, Medien, Wirtschaft, Sportmedizin und Sport, wählt aus den eingegangenen Vorschlägen alljährlich drei ehrenamtliche Funktionäre aus, die mit einem speziellen Zertifikat ausgezeichnet werden.

Frührere Ehrenamtliches des Jahres

2016Fredy Mollet (Leichtathletik)
2015Rita Brönnimann (Turnen)
2014Emanuel Willi (Fussball)

Kaspar Brunner
(Hochdorf)

Leichtathletik

Anerkennungspreis des Jahres 2017

Der Anerkennungspreis 2017 geht an den langjährigen Funktionär und Leichtathleten Kaspar Brunner. Der 85-jährige Hochdorfer ist ämterüberschneidend während 125 Jahren in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich tätig gewesen.

Ebenfalls nominiert in dieser Sparte waren der Weggiser Pascal Egger (Karate) und der Rollstuhlsportler Peter Gilomen aus Kriens.

Der Anerkennungspreis wird alljährlich durch eine fachkundige Jury an Personen oder Gruppen vergeben, die sich seit vielen Jahren für den Luzerner Sport eingesetzt und markante Spuren hinterlassen haben. Gewertet werden von der Jury nicht in erster Linie sportliche Erfolge, sondern ein sportliches Lebens-Werk.

Frühere Anerkennungspreisträger

2016Hansruedi Schorno (Leichtathletik)
2015Marcela Krinke Susmelj (Dressurreiten)
2014Fabienne Meyer (Bob)

TAISHO
(Kriens)

Karate 

und

FC Kickers
(Luzern)

Fussball

Präventionspreis 2017

Der Präventionspreis 2017 geht gemeinsam an Karate TAISHO aus Kriens und an den FC Kickers Luzern, welche die Jury mit ihren erfolgreichen Spezialtrainings-Angeboten für Menschen mit Behinderung überzeugen konnten.

Für den Präventionspreis kann sich jeder Sportverein aus dem Kantons Luzern bewerben, der sich im Rahmen seiner Jugend- und Breitensportaktivitäten für die Suchtprävention und die Persönlichkeitsentwicklung, beziehungsweise die gesellschaftliche Integration von Jugendlichen einsetzt. Es sollen Projekte oder Aktionen prämiert werden, die zielgerichtet und wirkungsorientiert sind und die glaubhaft vermitteln können, dass sie nachhaltig verfolgt werden. Wichtige Kriterien sind: Alkohol- und Tabakprävention, Jugendschutz, Trainerausbildung. Öffentlichkeits- und Eltern-Arbeit, Intervention sowie Integration.

Frühere Preisträger:

2016SC Kriens
2015Midnight Sports Stadt Luzern (1.) / Karateschule Kimura Shukokai Luzern (2.)
2014Swiss Central Basket
2013Volley Luzern
2012Schwingclub Rothenburg
2011Unihockey Luzern
2010Fussballclub Horw
2009LU Town Highflyers
2008Hockey Club Luzern
2007BSV Rot-Weiss Sursee
2006Basketballschule Kriens

Verdienste / Sportpreise

Die IG SPORT LUZERN würdigt alljährlich besondere Verdienste im Bereich des Sports und vergibt im Auftrag des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kanton Luzern eine Gesamtpreissumme von CHF 20’000 für fünf Luzerner Sportpreis-Kategorien.

Sportler/in des Jahres    Nachwuchssportler/in des Jahres     Ehrenamtlichkeit des Jahres    Anerkennungspreis   Präventionspreis

Ehrenamtlichkeit

Sport ist wichtig für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft. Eine tragende Säule innerhalb des Schweizer Sportsystems ist der Vereinssport, der meist ehrenamtlich geführt wird. Die Anerkennung des Ehrenamtes soll deshalb in Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefördert werden. Als ein wichtiger Bestandteil dieser Förderung wird für die ehrenamtliche Tätigkeit nach bestimmten Kriterien ein Nachweis für Sportfunktionäre aus Verbänden und Vereinen geschaffen. Dieser Nachweis wird gestützt durch eine Trägerschaft, der Swiss Olympic, das Bundesamt für Sport BASPO, Benevol Schweiz, das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern, die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz und der Gewerbeverband des Kantons Luzern angehören.

Welche ehrenamtliche Tätigkeiten erhalten das Zertifikat?

Ehrenamtliche, die während mindestens vier Jahren regelmässig bzw. während rund 100 Arbeitsstunden pro Jahr verantwortungsvolle Funktionen oder Aufgaben in einem Schweizer Sportverband oder -verein ausgeübt haben, können das Zertifikat beantragen. In der Regel wird der ehrenamtliche Einsatz zu Spesenersatz-Konditionen geleistet (maximale Netto-Entschädigung CHF 2‘200.– pro Jahr). Der Antrag kann über maximal drei Funktionen gestellt werden.

Wer ist für die korrekten Angaben verantwortlich?

Anträge zur Zertifizierung können alle Sportverbände oder -vereine mit einem entsprechenden Formular an die IG Sport Luzern eingereicht werden.

An wen wird der Antrag gestellt?

Der Präsident oder Vizepräsident des Sportverbands und ein weiteres Vorstandsmitglied bestätigen mit ihrer Unterschrift die Richtigkeit der Angaben und das vorbildliche Verhalten der zur Zertifizierung vorgeschlagenen Person.

Wer entscheidet über die Vergabe?

Die IG Sport Luzern sorgt mit einer Jury für die Prüfung der Gesuche hinsichtlich Qualität und Inhalt. Sie sind berechtigt, den Verband oder Verein in diese Prüfung einzubeziehen. Weiter entscheidet dieses Gremium über die Vergabe und sorgt für die Unterzeichnung des Zertifikats durch den Regierungsrat und den Präsidenten des Dachverbands.