Warm-Up – «Ein Muss vor dem Training»

13. September 2021

Eine Phase des Aufwärmens vor jedem Sport sollte selbstverständlich sein: Das Warm-Up sorgt für die Optimierung neuromuskulärer und organischer Abläufe für die Dauer der Trainingseinheit oder des Wettkampfes. Dein Gehirn bereitet sich zudem auf die anstehende Belastung vor, du stellst dich mental auf das ein, was nun folgt.

Das Warm-Up beugt ausserdem Verletzungen vor: Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke werden durch eine leichte Aktivität vor dem eigentlichen Sportpensum besten präpariert. Die Gefahr von Muskelschmerzen und Sportverletzungen wie Zerrungen und Faserrissen werden somit deutlich reduziert, da eine gut durchblutete Muskulatur flexibler ist. Der Bewegungsapparat kann somit wesentlich effektiver agieren bei höherer Intensität.

Grundsätzlich gilt beim Aufwärmen: In erster Linie sollen jene Muskeln auf Betriebstemperatur gebracht werden, die für die jeweilige Sportart besonders wichtig sind. Bei anspruchsvollen Belastungen ist eine Aufwärmzeit von 20-45 Minuten optimal.

Tipps beim Warm-Up

  • Nicht von 0-100, langsam starten -> Belastung schrittweise steigern
  • Lockeres Laufen, grosse Muskelgruppen aktivieren
  • Mobilisationsübungen für die spezielle Erwärmung einzelner Körperregionen und Gelenke
  • Vorbereitung auf die Bewegungsabläufe Bsp. Fussball: Lockeres einspielen
  • Direkt nach dem Warm-Up mit dem Training/Wettkampf starten